#94 | ABC-Alarm | 10.03.18 | 10:57 Uhr

  • ABC-Alarm in Möhnesee Günne

    Verletzungen und Todesfälle durch Kohlenmonoxid

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    Einsatzart: ABC 1
    Kurzbericht: CO-Melder hat ausgelöst
    Einsatzort: Günne
    Alarmierung: Samstag | 10.03.2018 | 10:57 Uhr
    alarmierte Einheiten: LZ 2: Gruppe 2 LZ Günne


    Ausgelöster CO-Melder in einem Wohngebäude in Günne. Das Gebäude war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geräumt. Der betroffene Bereich wurde mit Messgeräten kontrolliert, eine erhöhte CO-Konzentration konnte nicht festgestellt werden. Vorsorglich wurden die Räume gelüftet und ein Techniker zur Kontrolle der Gastherme verständigt. Personen kamen nicht zu Schaden.

    Gerade in den Wintermonaten kommt es immer wieder zu Verletzungen und Todesfällen im Zusammenhang mit CO-Vergiftungen. Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien unter hoher Temperatur und geringer Sauerstoffzufuhr. Typische Quellen sind Brände, defekte Gasthermen, aber auch Zier- und Heizkamine, die bei unzureichender Luftzufuhr oder Abgasabführung CO freisetzen können. CO ist ein unsichtbares und geruchloses Gas, welches die Atemwege nicht reizt und so in der Regel unbemerkt bleibt. Bei einer hohen CO-Konzentration liegt zwischen den ersten Symptomen und dem Verlust des Bewusstseins nur eine kurze Zeitspanne. Die Betroffenen haben oft zunächst keinerlei Beschwerden. Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind zum Beispiel Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzrasen, Benommenheit, Halluzinationen, Apathie, Krampfanfälle und Atemnot. Tritt die Vergiftung während des Schlafes ein oder wird der Raum nicht umgehend verlassen, wird der Betroffene bewusstlos, die Atmung setzt aus und der Tod tritt ein. CO-Melder können hier Leben retten. [cr][fl]